Traummalerei

Hanns prügelt sich schon wieder. Ach, dauernd.
Hey Arzt, ich mal Dir was. Ich hoff´es macht Dir Spass.

Hanns prügelt sich schon wieder. Ach, dauernd.
Hey Arzt, ich mal Dir was. Ich hoff´es macht Dir Spass.
Ich träume sehr, sehr, selten in letzter Zeit, muß zumindest viele
Monate her sein. Also will ich Dir den Traum erzählen.
Wir. Draußen. Dunkel oder halb. Trinken. Bier. Musik. Straßenfeier?
Alles sehr lebhaft, irgendjemand pöbelt in 27m Entfernung rum oder
sagt irgendwas unfreundliches. Du gehst hin und ich mach mir Sorgen.
Ihr schlagt Euch. Du und zwei andere. Du teilst aus, steckst aber auch
ein. Ich hab Angst, mit eingreifen zu müssen, ich hasse sowas. Aber
da führen Dich schon zwei in meine Richtung. Keine Schläge mehr,
Du hast bestimmt ausgeteilt, siehst aber auch ziemlich lädiert aus.
Schnitt. Wir sitzen irgendwo drinnen. Kneipebar. Grün. Gemütlich.
Du siehst unverändert lädiert aus. Du erzählst irgendwas Kluges, um
zu überspielen, daß das irgendwie eine Scheißaktion war. Oder es war
keine Scheißaktion und Du erzählst irgendwas Kluges. Oder es war eine
kluge Aktion und Du erzählst irgendeine Scheiße. Ich glaube, es war das erste.
… was ich da heute in der Mail hatte. Aber warum macht das jemand? Und gibt es Derick Perez (den Absender) wirklich?Ich finde es auf jeden Fall toll:
Moo Cow, Moo cow
Moo cow, moo cow,
How do you do, cow?
Very well, thank you,
Moo, moo, moo.
Two Little Birds Sitting On a Wall
Two little birds
Sitting on a wall,
One called Peter,
One called Paul.
Fly away Peter,
Fly away Paul,
Come back Peter,
Come back Paul.
Ladybird, Ladybird
Ladybird, Ladybird,
Fly away home,
Your house is on fire,
Your children all gone.
This Little Pig
This little pig went to market,
This little pig stayed at home,
This little pig had roast beef,
This little pig had none,
And this little pig went wee, wee, wee,
All the way home.
Ladybird, Ladybird
Very well, thank you,
Very well, thank you,
Ich hoffe, ich bekomme noch mehr solche Meisterwerke von “Derick Perez”
I
Im Eifer des Gefechts, schweigend innehalten und hören wie ein Ich zerbricht,
Mit spitzer Feder gesammelte Verfehlungen in das erstarrte Magma des Himmels geritzt,
Der Gnadenstoß trifft das Gewissen mitten ins Herz und die Seele schüttelt traurig das Haupt,
Ins Gras gebissen, hört man Unbeteiligte rufen, und es schmeckt sandig und rau,
Am Ende der Fahnenstange sitze ich und frage mich: warum ich?
II
Eine kleine Barkasse teilt in schneller Fahrt die Meere,
Der letzte Matrose will über die Planke springen,
doch ihm fehlt schlicht das ausreichende Gewicht!
III
Die Binsenweisheiten haben Konjunktur und trinken in stillen Stunden,
Blümchenkaffe mit uneingeschränkter Gelassenheit!
Der Schnee nervt. In der Stadt noch mehr. Viele Hundebesitzer räumen nämlich die üppigen Frolic-Würste ihrer vierbeinigen Gefährten nicht mehr weg.
Weil … schneit ja eh drauf. Und als Zeuge der schändlichen Tat weiss mans ja ungefähr, wo und so und macht auf dem Rückweg geflissentlich einen weiten Bogen um die Tretminen. Das nicht weiss der gehetzt heimwärts Strebende, der sich durch Wind und Schnee zum warmen Ofen kämpft und nichtsahnend ins Malheur tritt.
Can you imagine … hundsgemein, oder?