Eine Ode an E. E. Cummings
Er/Es/Wer zeigte uns, dass Worte (Sprache)
wie ein Kreuzwortpuzzle
geschüttelt (nicht gerührt)
als Kunst; Fett in der Ecke
akzeptiert
wer
den
k
a
n
n
Er/Es/Wer zeigte uns, dass Worte (Sprache)
wie ein Kreuzwortpuzzle
geschüttelt (nicht gerührt)
als Kunst; Fett in der Ecke
akzeptiert
wer
den
k
a
n
n
Anständige Menschen würden so nicht leben können.
Aber dieses Pack, da drüben, das lässt alles verkommen,
direkt vor meinen Augen, Schmutz, Unrat, Ungeziefer,
Nichtsnutzigkeit, Faulheit, Verwahrlosung.
Und Ungeziefer zieht Ungeziefer an,
Das merkt man in der ganzen Nachbarschaft,
Links ein Döner und rechts nun die Marokkaner.
Aber angefangen hat es mit denen,
eingenistet haben die sich und rühren keinen Finger,
alles geht kaputt und stinkt,
und die stört das nicht mal.
Man kann doch mal die Hecken schneiden,
und das Laub weg fegen,
Allein schon wegen der Nachbarn.
Dann liegt da immer alles rum,
Gartenwerkzeug, Töpfe, bemalte Stämme, Abfall,
Die glauben wohl das ist Kunst,
alles offen rumliegen zu lassen,
alles verrotten und vergammeln zu lassen.
das gehört sich doch nicht,
Aber es zeigt wes Geistes Kind die sind.
Allein das Scheunentor,
total zerdeppert steht immer offen,
Man macht doch Türen zu, dafür sind sie da,
und dann überall dieses Unkraut,
das zu mir rüberfliegt und kriecht,
Rücksichtnahme kennen die nicht.
Ein Schadenfleck für die ganze Nachbarschaft.
Im Winter dann das mit den Vögeln,
ich hab ja nichts dagegen,
wenn man im Winter Vögel füttert,
Aber doch in Maßen,
Der ganze Unrat, der bringt doch Krankheiten mit sich,
Aber Maß halten ist ja auch eine Tugend,
von der die noch nichts gehört haben.
Im Sommer grillen die ständig,
Aber nicht wie normale Menschen,
Das stinkt nach verbranntem Fett und türkischem Basar,
Egal wie der Wind steht, immer zieht der Rauch hier rüber,
Uns vergeht regelmäßig der Appetit,
Unsern Garten, den kann man gar nicht mehr nutzen,
Ich bin mir sicher, dass die jetzt auch schon Ratten haben.
Inspiriert von einer wahren Begebenheit, und einer damit zusammenhängenden Mail vom Sysadmin, ein Dicht:
Die Wahrheit ist,
es ist keiner drin,
seit dem Relaunch,
mit allen Konsequenzen,
keine Zählung,
seitdem dort,
… Soviel erstmal als Feststellung.
Es ist kalt. Ich laufe durch die Treppe einer S-Bahnstation hinab. Absinckstrasse steht auf dem Ausgangsschild. Ein grauer Mann kommt mir entgegen gehastet, auf meiner Höhe zieht er heftig durch und spuckt aus. Ich frage mich wie oft im Leben ich das Geräusch noch hören muss.
Draußen angelangt ist die Strasse durch Passanten und Feuerwehr blockiert. Auch ein Notartztwagen und die Polizei sind da. Alle starren sie nach oben. Eine Frau blickt mich an und schreit: “Gleich springt er.” Ich kann nicht einschätzen, ob sie das freut.
Das Meeting ist zäh. Der Mann mir gegenüber schwitzt und beteuert alles und jeden. In der Ulme vor dem Fenster sehe ich plötzlich etwas hellbalues aufleuchten. Ein Eichelhäher mitten in Hamburg, nein es sind sogar zwei und nun kommt noch einer dazu. Ich will die Aufmerksamkeit der anderen auf die Vögel lenken und unterbreche den Wortbeitrag des schwitzenden Mannes: “Entschuldigen Sie, aber sehen Sie nur, wie ungewöhnlich: Drei Eichelhäher in der Ulme, dort vor dem Fenster.”
Der Mann hält ein, stottert noch ein paar Worte wendet den Kopf und sagt: “Ja, hier gibt es öfter Vögel.”
Die anderen schauen betreten. Danach kommt das Gespräch nur noch schleppend in Gang, als wäre allen die große Vergeblichkeit für einen Augenblick aufgegangen.
du sagst
die ganze zeit über
keinen
einzigen
satz, der
mich berührt.
und ich?
ich schweige wieder:
so
BERÜHRT
von …
ja,
wovon denn
eigentlich?
wer sprachlos schweigt
in meinem all aus wortplaneten
begräbt uns
tot
in roter stille
schrill modern sie in mir
die riesen und die zwerge
aus mir unbekannten welten
so kalt, so unzugänglich,
dass nur die zähne klappern
Ich wette, dass es so nicht weitergeht. So nicht!
Und dann?
Meine Güte.
Und selbst wenn ich nicht drauf wette. Weiter geht’s davon auch nicht. Nicht so.
Und jetzt????
So kann’s nicht weitergehen, sagt Sonja. Mit dir, meine ich.
Das sagt sie immer, wenn’s mir so geht. Wenn ich nicht weiter und überhaupt rein gar nichts mehr weiß.
Red doch ma wie andere Menschen, sagt sie.
Wie andere Menschen, äff ich. Wie denn, was meinst’n damit?
Na so normal halt, sagt Sonja. Und ein klitzekleines Lächeln segelt um ihren Mundwinkel.
Das brennt mich nieder, dieses Lächeln, legt mich SOFORT in Asche.
Du verstehst mich eben nicht! Und: Wie soll das denn bitte mit UNS weitergehen, wenn wir uns immer nicht verstehen??
Sie sagt: Ich sag jetzt besser nix mehr.
Aber dann sagt sie doch noch was: Leg dich doch einfach ins Bett. Und schlaf drüber. Hm?
Toll. Danke auch! Wie soll man denn schlafen mit sonem Sorgenbergklumpen im Bauch?
Ich ruf jetzt den Olli an. Der versteht mich. Der versteht wie’s einem geht, wenns nicht weitergeht und der eigenen Freundin ist es egal. EGAL!
Hallihallo, Olli! Der Olli, hollihallor, der hat sofort ein Ohr. Auf den ist Verlass, weil dem auch immer grade die Felle davonschwimmen. Echt ein Phänomen. Mit wem der’s auch aufnimmt, im Schlechtgehen bleibt er Sieger.
Na Olli, wie geht’s n so…. hm… achja. Dir auch scheiße? Mann, da bin ich aber froh! Na ja, nichts für ungut – erzähl doch mal …
….
zz zzz zz zz zz zz z
zzzz zzzzzzZZZZZ
.. jemand hat gerade die ganze scheisse vom bodenkies aufgerührt. nichts zu sehen. wohin ich mich wende das gleiche bild. aus meiner erinnerung weiß ich, daß da vorne mal was zu sehen war. ich konnte zwar nie weiter als bis dorthin, es gab aber wenigstens etwas zu sehen. etwas bewegte sich. das bereuhigt mich. ich warte also bis sich der ganze mist gesetzt hat und ich wieder an meiner scheibe entlang schwimmen kann…
Was ist das heute für ein Wetter,
das aufs Gemüt mir drückt?
Es wäre doch bedeutend netter
wenn mit mehr Blau beglückt
der Himmel – ein ewig müder, grauer,
melancholierter Zeitgenosse
füllt auf mit Schwermut jede Gosse
verhängt über der Welt staatliche Trauer…
Would you please be so kind
to leave my mind
my thoughts my soul and my heart!
Cause there’s not enough space
for the two of us here
much more sharing would tear me apart
I want to let go – so please do me a favor
disappearing right into thin air!
I want to let go and forget the flavor,
life became with our friendshipaffair…
I’d guide you along
all the way to the door
and politely shake your hand.
But since I don’t know,
where the door’s to be found
help yourself, hope you will understand?
I want to let go – so please do me a favor
disappearing right into thin air!
I want to let go and forget the flavor,
life became with our friendshipaffair…