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	<title>sorgenberg Depression und Krise</title>
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	<description>es wird immer schlimmerer - Wirtschaftskrise und Finanzkrise</description>
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		<title>Regentag&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 07:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arztbesuch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>

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		<description><![CDATA[
Was ist das heute für ein Wetter,
das aufs Gemüt mir drückt?
Es wäre doch bedeutend netter
wenn mit mehr Blau beglückt


der Himmel – ein ewig müder, grauer,
melancholierter Zeitgenosse
füllt auf mit Schwermut jede Gosse
verhängt über der Welt staatliche Trauer&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Was ist das heute für ein Wetter,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">das aufs Gemüt mir drückt?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Es wäre doch bedeutend netter</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">wenn mit mehr Blau beglückt</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">der Himmel – ein ewig müder, grauer,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">melancholierter Zeitgenosse</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">füllt auf mit Schwermut jede Gosse</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">verhängt über der Welt staatliche Trauer&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Let (me) go</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 07:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arztbesuch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstige Sorgen]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
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		<description><![CDATA[Would you please be so kind
to leave my mind
my thoughts my soul and my heart!
Cause there&#8217;s not enough space
for the two of us here
much more sharing would tear me apart
I want to let go &#8211; so please do me a favor
disappearing right into thin air!
I want to let go and forget the flavor,
life became with [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Would you please be so kind<br />
to leave my mind<br />
my thoughts my soul and my heart!<br />
Cause there&#8217;s not enough space<br />
for the two of us here<br />
much more sharing would tear me apart</p>
<p>I want to let go &#8211; so please do me a favor<br />
disappearing right into thin air!<br />
I want to let go and forget the flavor,<br />
life became with our friendshipaffair&#8230;</p>
<p>I&#8217;d guide you along<br />
all the way to the door<br />
and politely shake your hand.<br />
But since I don&#8217;t know,<br />
where the door&#8217;s to be found<br />
help yourself, hope you will understand?</p>
<p>I want to let go &#8211; so please do me a favor<br />
disappearing right into thin air!<br />
I want to let go and forget the flavor,<br />
life became with our friendshipaffair&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>nachtschicht</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 13:26:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>notstrom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pessimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Banalitäten]]></category>
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		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[noch mehr geht nicht.entweder ich trinke weiter oder ich gehe schlafen&#8230;wenn es nach mir ginge dann würde ich weiter trinken bis das fass leer ist&#8230;viel ist nicht mehr drin, aber es ist schon spät und morgen wartet der tag auf mich. der tag&#8230;.neue verpflichtungen.pläne..termine&#8230;
meine facebookfreunde schlafen schon. die müdigkeit zerrt an meinen augen aber ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>noch mehr geht nicht.entweder ich trinke weiter oder ich gehe schlafen&#8230;wenn es nach mir ginge dann würde ich weiter trinken bis das fass leer ist&#8230;viel ist nicht mehr drin, aber es ist schon spät und morgen wartet der tag auf mich. der tag&#8230;.neue verpflichtungen.pläne..termine&#8230;<br />
meine facebookfreunde schlafen schon. die müdigkeit zerrt an meinen augen aber ich will nicht schlafen&#8230;ich will noch ein echo dieses tages&#8230;.hello&#8230;anybody out there&#8230;.ich gebe auf&#8230;ist ja nicht in echtzeit. bin ja nur ich mit meinem compter und meinem kühlschrank&#8230;eins geht noch, dann ist schluss,dann mach ich die augen zu und ergebe mich in das was jeder macht&#8230;ich bilde keine ausnahme. und dabei hat alles so schön angefangen&#8230;</p>
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		<title>Nebelbänke III</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 06:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andre_g</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mord]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Rauschen in ihren Ohren nahm stetig zu, sie schloss die Augen und versuchte das Chaos auszublenden, dass sich ihrer zügig bemächtigte. Nichts war ihr verhasster als Unruhe und eine Störung ihrer Ordnung. Fahrig strich sie sich Haare aus der Stirn. Sie trug ihr Haar immer hochgesteckt. Es wirkte ordentlich, unterstrich die Strenge ihrer dunklen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_733" class="wp-caption aligncenter" style="width: 506px"><img class="size-full wp-image-733 " title="vater_blutlache" src="http://www.sorgenberg.de/wp-content/uploads/2010/08/vater_blutlache.jpg" alt="Wo sind die Schuhe? Warum hatte man ihm die Finger abgeschnitten? Wo ist Silvia? Die Leiche des Vaters gibt uns Rätsel auf..." width="496" height="595" /><p class="wp-caption-text">Wo sind die Schuhe? Warum hatte man ihm die Finger abgeschnitten? Wo ist Silvia? Die Leiche des Vaters gibt uns Rätsel auf...</p></div>
<p>Das Rauschen in ihren Ohren nahm stetig zu, sie schloss die Augen und versuchte das Chaos auszublenden, dass sich ihrer zügig bemächtigte. Nichts war ihr verhasster als Unruhe und eine Störung ihrer Ordnung. Fahrig strich sie sich Haare aus der Stirn. Sie trug ihr Haar immer hochgesteckt. Es wirkte ordentlich, unterstrich die Strenge ihrer dunklen Augen und wirkte dennoch weiblich. Dass sich ihre Frisur auflöste und sie gefangen war,  hier  zwischen den vulgären,  lauten und ungewaschenen Menschen, war das größte Übel.</p>
<p>„Ich kann Ihre Fragen nicht beantworten, warum begreifen Sie nicht dass ich diesen Mann seit 23 Jahren nicht gesehen habe. Wann ist dies Kasperletheater endlich zu Ende, wann verschwinden Sie endlich mit all diesen Menschen aus meiner Wohnung?“</p>
<p>Komissar Laskov schüttelte traurig den Kopf und rieb sich mit Daumen und Zeigefinger seine tränenden Augen. Er schützte Heuschnupfen vor, dabei  war nicht der Pollenflug, sondern eine Flasche Smirnoff für seinen desolaten Zustand verantwortlich.  Er schwitzte und seine Hände kribbelten schmerzhaft. Er versuchte sich zu konzentrieren, aber vor seinen Augen tanzten viele kleine  bunte Schatten und ein dumpfes Brummen zerrte an seinen Haarwurzeln. Was hatte er zuletzt gefragt,  was hatte sie gerade zu ihm gesagt, alles verschwamm vor seinen Augen. Der eigenartige Geruch, den er nicht einordnen konnte, und der eindeutig mit der Leiche zusammenhing,  fügte seiner Benommenheit Übelkeit hinzu.  Er erhob sich mühsam. Seine Beine gaben nach und ganz am Rande wurde ihm bewusst, dass  er transpirierte, wie ein kleiner elender x-beliebiger Alkoholiker.</p>
<p>„Das Bad?“ fragte er einsilbig und verschwand in die Richtung, die sie mit einem kure Nicken angedeutet hatte.</p>
<p>Sie konnte das alles noch immer nicht begreifen. Nach dem sie die Polizei verständigt hatte, hatte sie sich erleichtert gefühlt. Eine Empfindung die ganz eindeutig dafür stand, dass sie das Richtige getan hatte. Aber nun trat das Grauen durch die offene Verandatür ihrer Seele, diffuse und alles infizierend, bis nichts mehr vertraut und sicher schien.  Sie kauerte in ihrem dicken roten Sofa und spürte wie Unmut und Verdrossenheit gegen die unbeholfene Lähmung ankämpften.  Am liebsten wäre sie in einer Sofaritze verschwunden, bis alles vorbei wäre und die Tür sich hinter dem letzten Eindringling wieder mit einem satten und zuversichtlichen Schnappen schloss.<br />
Zwei Männer hoben den Leichnam ihres Vaters an, der Kopf knickte unnatürlich zur Seite ab und man hörte ein unschönes Knirschen, als der Kopf sacht gegen die untere Wanne des Zinksargs stieß.  Die abgetrennten Finger legten sie gewissenhaft auf seinen Brustkorb.  Sie zündete sich eine Zigarette an und überlegte einen Augenblick, ob es jemanden gab, den sie informieren müsse.</p>
<p>Dann wurde der Sarg geschlossen und hinaus getragen. Ein Beamter baute sich vor ihr auf und fragte welchen Bestatter sie benachrichtigen wolle und teilte ihr mit, dass der Leichnam wegen der großen Arbeitsrückstände in der Pathologie sicherlich erst in der kommenden Woche freigegeben werden würde.  Der Gedanke sich um die Beerdigung ihres Vaters kümmern zu müssen, machte den Gedanken ihren dämlichen Bruder zu informieren mit einem Schlag annehmbar.</p>
<p>Ein Räuspern schreckt sie auf. Vor ihr stand plötzlich, wie aus dem Boden geschossen, diese jämmerliche Figur, die scheinbar die Ermittlungen leitete.</p>
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		<title>Liebeserklärung</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 16:17:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>penelope araña de la selva</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstige Sorgen]]></category>
		<category><![CDATA[Liebeserklärung]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal da sehe ich in die Seelen deiner Dämonen,
Die ganz nah neben meinen schweben,
Manchmal da blicke ich in die Tiefen Deiner Abgründe,
Die dunkel, wild und artverwandt an meine grenzen.
Ganz ehrlich sind mir Deine lieber als die meinen,
Deine kann ich kosen, streicheln und bewundern,
Doch die meinen sind dafür gänzlich ungeeignet,
Sind zu gierig, sind zu schroff und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal da sehe ich in die Seelen deiner Dämonen,</p>
<p>Die ganz nah neben meinen schweben,</p>
<p>Manchmal da blicke ich in die Tiefen Deiner Abgründe,</p>
<p>Die dunkel, wild und artverwandt an meine grenzen.</p>
<p>Ganz ehrlich sind mir Deine lieber als die meinen,</p>
<p>Deine kann ich kosen, streicheln und bewundern,</p>
<p>Doch die meinen sind dafür gänzlich ungeeignet,</p>
<p>Sind zu gierig, sind zu schroff und viel zu ungebührlich.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nebelbänke II</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 10:43:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raissale</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pessimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige Sorgen]]></category>
		<category><![CDATA[Fortsetzung]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie hörte ihm nicht richtig zu, ihr Widerwille wuchs mit jedem seiner Worte, seine Sätze blähten sich wie in der Sonne verderbender Pansen.
„Du wirst schon sehen, dass ich Recht habe….“, drang es aus dem Hörer.
Als sie jünger war, hatten seine blasierten und selbstgefälligen Belehrungen sie belustigt. Er war das hechelnde Klischee eines Spießers, ein galliges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie hörte ihm nicht richtig zu, ihr Widerwille wuchs mit jedem seiner Worte, seine Sätze blähten sich wie in der Sonne verderbender Pansen.</p>
<p>„Du wirst schon sehen, dass ich Recht habe….“, drang es aus dem Hörer.</p>
<p>Als sie jünger war, hatten seine blasierten und selbstgefälligen Belehrungen sie belustigt. Er war das hechelnde Klischee eines Spießers, ein galliges Konzentrat kleinbürgerlicher Ängste, das sich, wie ein giftiger Springteufel, in ihrem Leben häuslich eingerichtet hatte.</p>
<p>„Ich bin meinem Vater heute überaus dankbar, dass er mir….“</p>
<p>Wie unpassend von ihm, nun seinen Vater zu bemühen, dachte sie, hatte er doch bei Zeiten den Geruch seines proletarischen Elternhauses abgelegt. Er hatte geradezu versessen daran gearbeitet, sich soweit wie möglich von seinem Unterschichtsmilieu zu entfernen.</p>
<p>Sie sah hinter seiner artifiziellen zusammengestümperten Fassade, nur einen jämmerlichen hypochondrischen Egoisten, der mit 40 Jahren nicht in der Lage war sich selbstständig vernünftig anzuziehen. Kelsterbacher Charme nannte sie seinen fehlenden Kleidungsstil.</p>
<p>„Mit Deiner Einstellung wirst Du nicht weit kommen, an Verlierer verschwendet man keine Energie…“</p>
<p>Sie knallte den Hörer wütend auf. Das Telefon klingelte nach wenigen Sekunden erneut, er war scheinbar noch nicht zum Höhepunkt gekommen. Sie brüllte in den Hörer „Du bist ein kleiner jämmerlicher Wichser“ und riss die Telefonschnur aus der Wand.</p>
<p>Sie warf sich auf ihr Bett und zählte die Atemzüge bis der Ekel abklang und eine kleine scharlachfarbene Genugtuung an der Oberfläche ihrer Seele erschien. In diesem Moment vor dreiundzwanzig Jahren war ihr schlagartig klar geworden, dass sie ohne ihn besser klar kommen würde.</p>
<p>DJ Ötzi schreckte sie erneut aus Ihren Gedanken auf, unerbittlich und bizarr tanzte der Klingelton zwischen ihren Gedanken und den leblosen Körper ihres Vaters auf und ab.</p>
<p>Nun lag er hier auf dem Nussbaumparkett in einer blasigen Pfütze langsam trocknenden Blutes und seinem toten Körper entfuhren, wie zu Lebzeiten feuchte Pfürze. „Unangenehme Angewohnheiten können einen scheinbar überdauern“, dachte sie angewidert, und wählte die Nummer der Polizei.</p>
<p><em>von Raissa Lechnevkova, Krasnojarsk 21.06.10, übersetzt von R.C. Kandorowitsch</em></p>
<p>Was hatte sich zwische Ihr und ihrem Vater zugetragen? Wird die Polizei sie verdächtigen? Und wer rief immer auf dem Handy Ihres toten Vaters an?</p>
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		<title>Zerfloss´ne Liebe</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 20:49:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dasunbekannt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstige Sorgen]]></category>
		<category><![CDATA[Das kann man alles total verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Hass]]></category>

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		<description><![CDATA[War denn jemals etwas da,
bei Dir, bei mir, irgendwas?
Was ist das jetzt, gekränkte Eitelkeit,
Vernunftentscheidung, Verständnis,
verschiedene vernünftige Variationen
einer Erklärung,
die mir erklärt, warum ich mich jetzt besser fühle.
Wieso sollte ich sauer sein?
Ich weiß doch, Du bist nur aus Stein,
Im Herz, im Bauch und auch im Hirn.
Nicht viel los. Du bis mir eigentlich schon,
immer nur auf den Keks [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>War denn jemals etwas da,<br />
bei Dir, bei mir, irgendwas?</p>
<p>Was ist das jetzt, gekränkte Eitelkeit,<br />
Vernunftentscheidung, Verständnis,<br />
verschiedene vernünftige Variationen<br />
einer Erklärung,</p>
<p>die mir erklärt, warum ich mich jetzt besser fühle.<br />
Wieso sollte ich sauer sein?<br />
Ich weiß doch, Du bist nur aus Stein,<br />
Im Herz, im Bauch und auch im Hirn.</p>
<p>Nicht viel los. Du bis mir eigentlich schon,<br />
immer nur auf den Keks gegangen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nebelbänke I</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 08:39:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>penelope araña de la selva</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pessimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige Sorgen]]></category>
		<category><![CDATA[Fortsetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie öffnete die Verandatür. Die Hitze versetzte ihr unmittelbar eine
trockene Backpfeife und kroch an ihr vorbei in ihr Arbeitszimmer.
Ein leichter Schauer schüttelte sie kurz, spitze Sonnenfinger piekten in
ihre blasse Haut. Um die Gänsehaut zu vertreiben, trat sie hinaus auf die
Terrasse und bedauerte dies im gleichen Augenblick. Samstägliche
Geschäftigkeit in den Nachbarsgärten ließ sie erneut erschauern.
Was war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie öffnete die Verandatür. Die Hitze versetzte ihr unmittelbar eine<br />
trockene Backpfeife und kroch an ihr vorbei in ihr Arbeitszimmer.<br />
Ein leichter Schauer schüttelte sie kurz, spitze Sonnenfinger piekten in<br />
ihre blasse Haut. Um die Gänsehaut zu vertreiben, trat sie hinaus auf die<br />
Terrasse und bedauerte dies im gleichen Augenblick. Samstägliche<br />
Geschäftigkeit in den Nachbarsgärten ließ sie erneut erschauern.</p>
<p>Was war das bloß, dachte sie, für eine Abneigung gegen alles Gesunde und Bodenständige, gegen ausgelassenes Kindergekreische, Hundegebell, Geschirrgeklapper, gegen den Geruch frisch gemähten Grases, das sich mit dem Viertacktergemische des Rasenmähers vermengte. Wann hatte das nur angefangen, dieser regelrechte Ekel vor menschlicher Nähe.</p>
<p>Sie seufzte und schaute in den Himmel hinauf, keine noch so winzige Wolke<br />
kein noch so unscheinbarer Windhauch, nur strahlendes Himmelblau, eine<br />
riesige gleißende Sonne und die erdrückende Hitze. Kaiserwetter hatte man<br />
früher gesagt, dachte sie, heute denkt man ehr an Klimakatastrophe.<br />
Ihr Nachbar von links hatte sie entdeckt, ruckartig drehte sie sich um und<br />
trat zurück ins Haus. Mit einem kleinen Schnappen schloss der Riegel die<br />
Tür und die Außenwelt ab.</p>
<p>Ihr Arbeitszimmer war noch immer kühl. Sie hatte den Bungalow gekauft, weil<br />
er mit seinen dicken Wänden und den niedrigen Fenstern wie ein panic room<br />
oder ein Bunker wirkte. Kein Geräusch drang hinein oder hinaus.<br />
Sie atmete langsam und tief durch, dann streckte sie den Rücken durch, hob<br />
das Kinn einige Millimeter an und genoss die Spannung, die automatisch<br />
durch ihren Körper floss. Mit einer energischen Bewegung strich sie sich<br />
die Harre zurück, so als könne sie gleichzeitig alle dunklen Gedanken<br />
hinwegfegen. Sie rief sich zur Ordnung, gerade jetzt musste sie sich<br />
zusammenreißen. Sie musste sich sammeln, und einen Plan fassen.<br />
Wieder begann das Mobile zu klingeln. DJ Ötzi trällerte aufdringlich und<br />
albern „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ in die dumpfe Stille.</p>
<p>Das Blut wich aus Ihrem Kopf und sie dachte einen Augenblick, es würde<br />
ihren Körper verlassen. Aber sie hatte ja kein Loch im Kopf, wie der<br />
Leichnam ihres Vaters, der vor ihr auf dem Teppich in einem kleinen See aus<br />
Blut lag. Das Klingeln drang aus dem Inneren seines Sakkos und schien nie<br />
mehr aufhören zu wollen.</p>
<p>Fortsetzung folgt&#8230;</p>
<p>Was war geschehen? Was sucht die Leiche Ihres Vaters in ihrem Wohnzimmer? Hat sie ihn erschossen? Wie geht es weiter? Wer hat eine Idee?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Haiku für den Frühling</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 21:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pessimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Haiku]]></category>
		<category><![CDATA[Meckern]]></category>
		<category><![CDATA[Wie immer]]></category>

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		<description><![CDATA[Verdammter Frühling,
schon zu Heiss, alle schwitzen,
sind unzufrieden.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verdammter Frühling,</p>
<p>schon zu Heiss, alle schwitzen,</p>
<p>sind unzufrieden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Banales Mittwochshaiku</title>
		<link>http://www.sorgenberg.de/2010/03/banales-mittwochshaiku/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 10:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstige Sorgen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Haiku]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[und ich sitze hier,
vorbeigehende menschen,
termin in frabkfurt.
und ich sitze hier,
vorbeigehende menschen,
termin in frankfurt.
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">und ich sitze hier,</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">vorbeigehende menschen,</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">termin in frabkfurt.</div>
<p>und ich sitze hier,</p>
<p>vorbeigehende menschen,</p>
<p>termin in frankfurt.</p>
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