Aug
15
2010
notstrom
noch mehr geht nicht.entweder ich trinke weiter oder ich gehe schlafen…wenn es nach mir ginge dann würde ich weiter trinken bis das fass leer ist…viel ist nicht mehr drin, aber es ist schon spät und morgen wartet der tag auf mich. der tag….neue verpflichtungen.pläne..termine…
meine facebookfreunde schlafen schon. die müdigkeit zerrt an meinen augen aber ich will nicht schlafen…ich will noch ein echo dieses tages….hello…anybody out there….ich gebe auf…ist ja nicht in echtzeit. bin ja nur ich mit meinem compter und meinem kühlschrank…eins geht noch, dann ist schluss,dann mach ich die augen zu und ergebe mich in das was jeder macht…ich bilde keine ausnahme. und dabei hat alles so schön angefangen…

Loading ...
Kommentar schreiben » | tags: Alkohol, Banalitäten, Depression, Einsamkeit | posted in Pessimismus
Dez
21
2009
Tetlef
wir freuen uns schon auf die nächste Steuererleichterung. Die wird die Wirtschaft ankurbeln, Arbeitsplätze schaffen, die öffentlichen Kassen wieder in Ordnung bringen und für die Bildung und die Bundeswehr bleibt auch noch ordentlich was übrig.

Loading ...
schon 1 Kommentar » | tags: Banalitäten, Jahreswechsel, Politik, Wirtschaft | posted in Politik
Dez
3
2009
penelope araña de la selva
Sport macht froh
“Sport macht froh”, heißt es doch. In meinem Fitnesscnter schwitzen jedoch nur Mißmut, Ingrimm und Verdrossenheit mit ihrer kleinen Schwester Frustration. Und wer weiß schon, wie die aussehen wenn sie froh und glücklich sind.
Hühnerfrau und Habichtmann
Die kurze Frau mit dem dunklen Oberlippenflaum macht einen bösen Mund während ihre drallen Schenkelchen heftig an den Gewichten zerren. Ich ertappe mich dabei, wie auf ihre Beine starre. Die kleinen fetten Schenkelchen sind fulminant rot, so als wären sie gerade frisch überbrüht.
Ich möchte sie beglückwünschen für ihre sagenhaft epillierten Beine, aber ich habe Angst vor ihrem bösen Mund und der Möglichkeit dass sie gackernd davon stöbe.
Der kleine Habichtmann folgt ihr von Gerät zu Gerät und betrachtet sich etwas zu auffällig und viel zu selbstgefällig im Spiegel. Zwischen ihnen steht seine Chapeau tragende Erwartung und hält ihr seine Offerten auf einem blitzenden Tablett entgegen. Und ich bin von Mal zu Mal gespannter.
Der Handschlag
Zwei Muskelmänner schreiten mit bleierner Schwere verhalten auf einander zu. Im Raum steigt die Spannung. ”Gehen sie sich an den Kragen?”, ”Bestimmt, doch zuerst mit Worten oder gleich mit Taten?”, ” Wir warten!”.
Doch dann werden wir Zeugen eines unglaublichen Handschlags. Eines Handschlages, den man erwarten könnte von zwei Antarktis-Explorateuren, die sich zunächst im schwersten Schneesturm verirrten und dann sich und einige kurze Gliedmaßen dort draußen in der Eishölle verloren. Doch nun ganz wieder erwarten errettet wurden und nach langer schmerzvoller Sorge, den anderen unvermutet und halbwegs unversehrt an Bord eines Walfischfängers wieder zu sehen. Zum ersten mal nach Jahren des Verschollenseins, der Entbehrungen und der Verzweifelung beginnt ihr Herz wieder zu leuchten und sie legen ihre ganze Sorge, Rührung, Erleichterung und Freundschaft in diesen einen wahrlich mannhaften Handschlag.
So war dieser Handschlag, von den zwei Muskelmännern, alles vor meinen Augen in Groß-Gerau im Fitnesscenter. Ich schwöre es!
Vorurteile
Dann gibt es da noch einen kleinen Mann, der so aussieht, wie meine Vorurteile von kleinen abstoßenden Männern, die, wären sie nicht so impertinent, auf eine besonders traurige Weise bedauernswert wären. Das sagen jedenfalls meine Vorurteile, die ich in besagtem Fitnesscenter scheinbar auch sehr gepflegt trainieren kann, -”ausdefinieren” sagen wir Sportler!

Loading ...
Kommentar schreiben » | tags: Banalitäten, Freude, Gesundheit, Sport, Wahrheit | posted in Pessimismus, Sonstige Sorgen
Mrz
27
2009
hanns
oder hassu keine Problem Alder? Dann hassu Problem hier zum kaufen, voll krass was lustisch:
www.needaproblem.com
Eine gewisse thematische Verwandschaft zum Sorgenberg gefällt uns natürlich besonders gut – sehr charmante Idee, die wir natürlich voll und ganz unterstützen.
Euer Sorgenberg-Team

Loading ...
Kommentar schreiben » | tags: Banalitäten, Kunst, Problem
Mrz
24
2009
penelope araña de la selva
Anfangen tu ich mal mit Freundlichkeitsmangel, kaum ein Mangel ist so immanent in Alltäglichkeiten allerorten. Wäre Freundlichkeit eine Währung, dann würde sie sich von alleine ständig verknappen und im Vergleich zu anderen Währungen immer teurer, weswegen das wohl keiner mehr einführen würde…. – vielleicht des Rätsels Lösung?
Der Spielekonsolanmangel ist auch eine schmerzliche Angelegenheit, der alle Altersklassen erliegen können. Auch hier stellt sich die Frage, wie viele braucht man zum Überleben, wie viele zum Wohlfühlen?
Zu dem bereits seit lange vorliegendem Mangel-Mangel, der in der geschichtlichen Entwicklung eine Erklärung wenn sicherlich auch keine Entschuldigung findet, gesellt sich nun auch der Mangel von chemischen Reinigungen hinzu. Wenn auch heutzutage nur noch wenige Menschen mangeln, es sei denn es gehört zu seinen/ihren Hobbys, (leichtfüßig verfolgt mein Gehirn die Vorstellung von Mangelvereinen die Showkämpfe im Wettmangeln und Umzüge durch das Dorf organisieren…), so ist zumindest in meinem Leben die Notwendigkeit des Gebrauches einer chemischen Reinigung mit den Jahren überproportional angestiegen. Doch tatsächlich verschwinden sie tagtäglich aus unserem urbanen Räumen. Traurig und schlecht für die Umwelt wegen der langen Anreise, die nun erforderlich wird.
Am meisten enervierend und Kräfte raubend ist jedoch der Mangel an Höflichkeit. Ja ich höre schon alle mich spiessig nennen, aber die Höflichkeit regelt das Zusammenleben auf engerem Raum so, dass keiner blaue Flecken zu beklagen hat. Höflichkeit ist meiner Meinung nach fast genauso unterschätzt in seiner gesellschaftlichen Relevanz wie der small talk. Immer wieder und gerade in Situationen in denen der Small Talk eine tatsächlich über die Runden retten könnte (Familienfeiern, Umtrunke im beruflichen Umfeld,…) da wird gemosert über das oberflächliche Gehabe und Geschwätz. Doch nichts ist erhebender als ein gewandter diszanzwahrender dahinplätschernder small talk.
In diesem Sinne, wir bleiben in Kontakt, Ihre Karte hab´ ich ja.

Loading ...
schon 1 Kommentar » | tags: Banalitäten, besoffen, Mangel, Rezession, Zeitenwende
Mrz
16
2009
percy mist
Wegen Zumwinkel trete ich morgen wieder dem Schützenverein bei und kauf mir Counterstrike.
Photoshop hab ich schon.

Loading ...
Kommentar schreiben » | tags: abgestumpft, Alkohol, Banalitäten | posted in Politik
Jan
31
2009
hanns
Angst vor Schimmel und Zeug: Dunkle Verpackung.
Angst vor Vitaminverlust durch Lichteinfall: Durchsichtige Verpackung.
Angst vor Kunststoffablösestoffen im Saft: Getönte Plastikverpackung.
Angst vor Flecken und Gerüchen: Keine Verpackung.

Loading ...
Kommentar schreiben » | tags: Angst, Banalitäten, Gesundheit
Jan
28
2009
turiza
Alle Regale Voll
Im Supermarkt, Im Handschuhfach, Im Plattenladen, Im Schuhladen, Im Getränkemarkt, Im Raiffeisenmarkt, Im Reitsportgeschäft, Im Tiernahrungshandel, Im Reifenlager, Im Waffenladen, Im Buchladen, Im Möbelgeschäft, Im Feinkostladen, Im Golffachgeschäft, Im Bio-Hofladen, In der Metzgerei, Beim Bäcker, Im PC-Shop, Im Elektronik-Markt (vor allem hier), Im Fahrradladen, In der Parfümerie, Im Sportladen, Beim Apple-Händler, Im Musikgeschäft, Im Spielwarenhandel, Im billigen Kleidungsmarkt und im exquisten Kleidungsfachgeschäft, Im Baumarkt, Im Schokoladenfachgeschäft, Im Fantasy- und Rollenspielspezialladen, Im Internet … Daheim
Kein Wunder, dass wir hierzulande soviele Sorgen haben und ach so ungern teilen mit den anderen
Darum zum Beispiel mal hier gucken: Online-Petition an den deutschen Bundestag: Bedingungsloses Grundeinkommen auf http://www.unternimm-die-zukunft.de/

Loading ...
Kommentar schreiben » | tags: A-Z, Banalitäten, parasite friends, Wahrheit, Wirtschaft | posted in Profit
Jan
23
2009
hanns
Neulich, noch im Winter vor dem Hochhaus einer grossen deutschen Bank in Frankfurt am Main:
Ein Eingang des Hochhauses war großflächig mit rot-weißen Banderolen abgesperrt. An jeder Seite der Absperrung war ein selbstgemacht laserausgedruckter Hinweis: “Einbruchgefahr” – da war ich schon überrascht. Dachte, die machen heute alles digital und online so ohne richtiges Geld? Oder waren gar die Börsenkurse gemeint?
“Einbruchgefahr” dieses Wort stand jetzt für mehrere Stunden ganz oben auf meiner Gedankenspielliste.
Fantasien von unermesslichem Reichtum der, wenn auch geklaut, einem mir fremden aber doch durchweg sympathischen Gaunertam in der Art von “Oceans 11″ ein luxuriöses und – natürlich – gutartiges Leben ermöglicht – bis hin zu Börsenchrash-Kurseinbruchs-Szenarien, die die eh schon marode Weltwirtschaft gänzlich zum Einknicken bringen… Eine Warnung in ganz großem Stil? Prophetisch gar? Oder meinten die netten Menschen im noblen Gehäuse, in Sorge um freundliche Fußgänger wie mich, nur: “Vorsicht, die Gehwegplatten hier vor unsrem edlen Getürme sind nicht mehr stabil, so Ihr nun hier herüberwandelt, werdet Ihr in unseren fantastisch grossen Hochhauskellern fallen und landen und finden, all was wir da gehortet haben: Schätze in Gold und Edelstein, Bargeld und lustige Autos, schöne Frauen und dicke Männer, die Getränke servieren – nun nimm mit was Du tragen kannst, Du einfacher aber eingebrochener Mensch… ”
Ein klein wenig enttäuscht war ich aber schon, als ich einige Stunden später nochmal vorbeikam und nun genauer las: “Eisbruchgefahr”.

Loading ...
Kommentar schreiben » | tags: Banalitäten, Bank, Bankenkrise, Finanzkrise, Krise, Panik, Pessimismus, Winter, Wirtschaft | posted in Pessimismus
Jan
6
2009
percy mist
Wir trampeln durchs Getreide
Wir trampeln durch die Saat
Hurra, wir verblöden!
Für uns bezahlt der Staat

Loading ...
Kommentar schreiben » | tags: Banalitäten, hartz IV, parasite friends, volksverdummung, werner | posted in Pessimismus, Politik