Jun 16 2009

Hyazinth, der Alte. Tränen.

penelope araña de la selva

Hier und dort fallen Tränen hin,
Die Worte lassen auf sich warten,
Auf der Straße spielt ein Kind mit einer toten Maus,
Wolken verhängen den Tag bereits am Morgen.

Was soll‘s? Wer‘s mag.

Der Hosenbund am Nabel reibt,
Wie mancher Gedanke an der Stirninnenseite,
Ich hätte gerne einige Gewissheiten.
Auch die Weisheiten haben es nicht eilig.

Was soll‘s? Wer‘s trägt.

Enzianfarbene Neider lungern an allen Ecken,
Ich möchte etwas über meinen Vater sagen.
Andererseits reicht der Himmel niemals aus
Wo fängt die Lüge an, warum hört sie niemals auf?

Was soll’s ? Wer’s versteht.

Eine Strophe später fällt mir etwas ein:

Mein Vater duftet nach sterbenden Hyazinthen,
Kein Wollfaden zieht sich durchs Leben,
Es täte gut, wär es so gewesen.

Was soll’s? Wer`s glaubt.

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