Mangel in Deutschland
Anfangen tu ich mal mit Freundlichkeitsmangel, kaum ein Mangel ist so immanent in Alltäglichkeiten allerorten. Wäre Freundlichkeit eine Währung, dann würde sie sich von alleine ständig verknappen und im Vergleich zu anderen Währungen immer teurer, weswegen das wohl keiner mehr einführen würde…. – vielleicht des Rätsels Lösung?
Der Spielekonsolanmangel ist auch eine schmerzliche Angelegenheit, der alle Altersklassen erliegen können. Auch hier stellt sich die Frage, wie viele braucht man zum Überleben, wie viele zum Wohlfühlen?
Zu dem bereits seit lange vorliegendem Mangel-Mangel, der in der geschichtlichen Entwicklung eine Erklärung wenn sicherlich auch keine Entschuldigung findet, gesellt sich nun auch der Mangel von chemischen Reinigungen hinzu. Wenn auch heutzutage nur noch wenige Menschen mangeln, es sei denn es gehört zu seinen/ihren Hobbys, (leichtfüßig verfolgt mein Gehirn die Vorstellung von Mangelvereinen die Showkämpfe im Wettmangeln und Umzüge durch das Dorf organisieren…), so ist zumindest in meinem Leben die Notwendigkeit des Gebrauches einer chemischen Reinigung mit den Jahren überproportional angestiegen. Doch tatsächlich verschwinden sie tagtäglich aus unserem urbanen Räumen. Traurig und schlecht für die Umwelt wegen der langen Anreise, die nun erforderlich wird.
Am meisten enervierend und Kräfte raubend ist jedoch der Mangel an Höflichkeit. Ja ich höre schon alle mich spiessig nennen, aber die Höflichkeit regelt das Zusammenleben auf engerem Raum so, dass keiner blaue Flecken zu beklagen hat. Höflichkeit ist meiner Meinung nach fast genauso unterschätzt in seiner gesellschaftlichen Relevanz wie der small talk. Immer wieder und gerade in Situationen in denen der Small Talk eine tatsächlich über die Runden retten könnte (Familienfeiern, Umtrunke im beruflichen Umfeld,…) da wird gemosert über das oberflächliche Gehabe und Geschwätz. Doch nichts ist erhebender als ein gewandter diszanzwahrender dahinplätschernder small talk.
In diesem Sinne, wir bleiben in Kontakt, Ihre Karte hab´ ich ja.
Sorgenbarometer an der Zahl
Wer hätte das gedacht, das gibt es wirklich:
Erstens in der 08er Novemberausgabe der brand eins:
Das Sorgen-Barometer
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Was denken die Deutschen? Wie schätzen sie die Entwicklung von Technik, Umwelt oder etwa die Folgen der Globalisierung ein? Die Forscher vom Institut für Demoskopie Allensbach fragen seit Jahrzehnten regelmäßig nach und beobachten erstaunliche Entwicklungen.
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Und zweitens in der Schweiz von der Credit Suisse:
Hier gehts zum Barometer der Schweizer Sorgen, denn auch Schweizer haben welche
doch es ist wahr, echt – schaut nach:
Sorgenbarometer – Wikipedia
3. Nov. 2008 … Der Sorgenbarometer ist ein statistischer Index für Alltagssorgen und deren Ursachen in der Schweiz. Es ist ein demoskopisches …




