<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>sorgenberg Depression und Krise &#187; Thriller</title>
	<atom:link href="http://www.sorgenberg.de/tag/thriller/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.sorgenberg.de</link>
	<description>es wird immer schlimmerer - Wirtschaftskrise und Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 23 Aug 2011 09:48:29 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.5</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Nebelbänke II</title>
		<link>http://www.sorgenberg.de/2010/06/nebelbanke-ii/</link>
		<comments>http://www.sorgenberg.de/2010/06/nebelbanke-ii/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 10:43:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raissale</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pessimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige Sorgen]]></category>
		<category><![CDATA[Fortsetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sorgenberg.de/?p=714</guid>
		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Sie hörte ihm nicht richtig zu, ihr Widerwille wuchs mit jedem seiner Worte, seine Sätze blähten sich wie in der Sonne verderbender Pansen.
„Du wirst schon sehen, dass ich Recht habe….“, drang es aus dem Hörer.
Als sie jünger war, hatten seine blasierten und selbstgefälligen Belehrungen sie belustigt. Er war das hechelnde Klischee eines Spießers, ein galliges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.sorgenberg.de%2F2010%2F06%2Fnebelbanke-ii%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.sorgenberg.de%2F2010%2F06%2Fnebelbanke-ii%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Sie hörte ihm nicht richtig zu, ihr Widerwille wuchs mit jedem seiner Worte, seine Sätze blähten sich wie in der Sonne verderbender Pansen.</p>
<p>„Du wirst schon sehen, dass ich Recht habe….“, drang es aus dem Hörer.</p>
<p>Als sie jünger war, hatten seine blasierten und selbstgefälligen Belehrungen sie belustigt. Er war das hechelnde Klischee eines Spießers, ein galliges Konzentrat kleinbürgerlicher Ängste, das sich, wie ein giftiger Springteufel, in ihrem Leben häuslich eingerichtet hatte.</p>
<p>„Ich bin meinem Vater heute überaus dankbar, dass er mir….“</p>
<p>Wie unpassend von ihm, nun seinen Vater zu bemühen, dachte sie, hatte er doch bei Zeiten den Geruch seines proletarischen Elternhauses abgelegt. Er hatte geradezu versessen daran gearbeitet, sich soweit wie möglich von seinem Unterschichtsmilieu zu entfernen.</p>
<p>Sie sah hinter seiner artifiziellen zusammengestümperten Fassade, nur einen jämmerlichen hypochondrischen Egoisten, der mit 40 Jahren nicht in der Lage war sich selbstständig vernünftig anzuziehen. Kelsterbacher Charme nannte sie seinen fehlenden Kleidungsstil.</p>
<p>„Mit Deiner Einstellung wirst Du nicht weit kommen, an Verlierer verschwendet man keine Energie…“</p>
<p>Sie knallte den Hörer wütend auf. Das Telefon klingelte nach wenigen Sekunden erneut, er war scheinbar noch nicht zum Höhepunkt gekommen. Sie brüllte in den Hörer „Du bist ein kleiner jämmerlicher Wichser“ und riss die Telefonschnur aus der Wand.</p>
<p>Sie warf sich auf ihr Bett und zählte die Atemzüge bis der Ekel abklang und eine kleine scharlachfarbene Genugtuung an der Oberfläche ihrer Seele erschien. In diesem Moment vor dreiundzwanzig Jahren war ihr schlagartig klar geworden, dass sie ohne ihn besser klar kommen würde.</p>
<p>DJ Ötzi schreckte sie erneut aus Ihren Gedanken auf, unerbittlich und bizarr tanzte der Klingelton zwischen ihren Gedanken und den leblosen Körper ihres Vaters auf und ab.</p>
<p>Nun lag er hier auf dem Nussbaumparkett in einer blasigen Pfütze langsam trocknenden Blutes und seinem toten Körper entfuhren, wie zu Lebzeiten feuchte Pfürze. „Unangenehme Angewohnheiten können einen scheinbar überdauern“, dachte sie angewidert, und wählte die Nummer der Polizei.</p>
<p><em>von Raissa Lechnevkova, Krasnojarsk 21.06.10, übersetzt von R.C. Kandorowitsch</em></p>
<p>Was hatte sich zwische Ihr und ihrem Vater zugetragen? Wird die Polizei sie verdächtigen? Und wer rief immer auf dem Handy Ihres toten Vaters an?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sorgenberg.de/2010/06/nebelbanke-ii/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nebelbänke I</title>
		<link>http://www.sorgenberg.de/2010/05/nebelbanke-i/</link>
		<comments>http://www.sorgenberg.de/2010/05/nebelbanke-i/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 May 2010 08:39:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>penelope araña de la selva</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pessimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige Sorgen]]></category>
		<category><![CDATA[Fortsetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sorgenberg.de/?p=706</guid>
		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Sie öffnete die Verandatür. Die Hitze versetzte ihr unmittelbar eine
trockene Backpfeife und kroch an ihr vorbei in ihr Arbeitszimmer.
Ein leichter Schauer schüttelte sie kurz, spitze Sonnenfinger piekten in
ihre blasse Haut. Um die Gänsehaut zu vertreiben, trat sie hinaus auf die
Terrasse und bedauerte dies im gleichen Augenblick. Samstägliche
Geschäftigkeit in den Nachbarsgärten ließ sie erneut erschauern.
Was war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.sorgenberg.de%2F2010%2F05%2Fnebelbanke-i%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.sorgenberg.de%2F2010%2F05%2Fnebelbanke-i%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Sie öffnete die Verandatür. Die Hitze versetzte ihr unmittelbar eine<br />
trockene Backpfeife und kroch an ihr vorbei in ihr Arbeitszimmer.<br />
Ein leichter Schauer schüttelte sie kurz, spitze Sonnenfinger piekten in<br />
ihre blasse Haut. Um die Gänsehaut zu vertreiben, trat sie hinaus auf die<br />
Terrasse und bedauerte dies im gleichen Augenblick. Samstägliche<br />
Geschäftigkeit in den Nachbarsgärten ließ sie erneut erschauern.</p>
<p>Was war das bloß, dachte sie, für eine Abneigung gegen alles Gesunde und Bodenständige, gegen ausgelassenes Kindergekreische, Hundegebell, Geschirrgeklapper, gegen den Geruch frisch gemähten Grases, das sich mit dem Viertacktergemische des Rasenmähers vermengte. Wann hatte das nur angefangen, dieser regelrechte Ekel vor menschlicher Nähe.</p>
<p>Sie seufzte und schaute in den Himmel hinauf, keine noch so winzige Wolke<br />
kein noch so unscheinbarer Windhauch, nur strahlendes Himmelblau, eine<br />
riesige gleißende Sonne und die erdrückende Hitze. Kaiserwetter hatte man<br />
früher gesagt, dachte sie, heute denkt man ehr an Klimakatastrophe.<br />
Ihr Nachbar von links hatte sie entdeckt, ruckartig drehte sie sich um und<br />
trat zurück ins Haus. Mit einem kleinen Schnappen schloss der Riegel die<br />
Tür und die Außenwelt ab.</p>
<p>Ihr Arbeitszimmer war noch immer kühl. Sie hatte den Bungalow gekauft, weil<br />
er mit seinen dicken Wänden und den niedrigen Fenstern wie ein panic room<br />
oder ein Bunker wirkte. Kein Geräusch drang hinein oder hinaus.<br />
Sie atmete langsam und tief durch, dann streckte sie den Rücken durch, hob<br />
das Kinn einige Millimeter an und genoss die Spannung, die automatisch<br />
durch ihren Körper floss. Mit einer energischen Bewegung strich sie sich<br />
die Harre zurück, so als könne sie gleichzeitig alle dunklen Gedanken<br />
hinwegfegen. Sie rief sich zur Ordnung, gerade jetzt musste sie sich<br />
zusammenreißen. Sie musste sich sammeln, und einen Plan fassen.<br />
Wieder begann das Mobile zu klingeln. DJ Ötzi trällerte aufdringlich und<br />
albern „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ in die dumpfe Stille.</p>
<p>Das Blut wich aus Ihrem Kopf und sie dachte einen Augenblick, es würde<br />
ihren Körper verlassen. Aber sie hatte ja kein Loch im Kopf, wie der<br />
Leichnam ihres Vaters, der vor ihr auf dem Teppich in einem kleinen See aus<br />
Blut lag. Das Klingeln drang aus dem Inneren seines Sakkos und schien nie<br />
mehr aufhören zu wollen.</p>
<p>Fortsetzung folgt&#8230;</p>
<p>Was war geschehen? Was sucht die Leiche Ihres Vaters in ihrem Wohnzimmer? Hat sie ihn erschossen? Wie geht es weiter? Wer hat eine Idee?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sorgenberg.de/2010/05/nebelbanke-i/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

